Was ist MAROS?

Die maritime Industrie und maritime Technologien spielen eine wichtige strategische Rolle für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Versorgung mit Energie, Rohstoffen oder Nahrungsmitteln. Deutschland verfügt über eine breite industrielle und wissenschaftliche Basis. In vielen Bereichen hat die Branche hervorragende technische Lösungen und Konzepte entwickelt.

Die Initiatoren der MAROS-Konferenzen verfolgen das Ziel, die Präsenz, Wahrnehmung und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Meerestechnik auf nationalen und internationalen Märkten zu erhöhen. Mit dem Ausbau der technologisch höchst anspruchsvollen Meerestechnik werden hochwertige Arbeitsplätze in einem Zukunftsmarkt von großer strategischer Bedeutung gesichert und geschaffen. Zukünftig wird eine stärkere internationale Ausrichtung aller Aktivitäten zur Erreichung wichtiger Wachstumsmärkte mit dem Ziel eines höheren Marktanteils für maritime Technologien aus Deutschland angestrebt. Kompetenz und Vernetzung der deutschen Meerestechnik müssen dafür konsequent weiter ausgebaut werden.

Die Konferenz MAROS (Maritime Robotik und Sensorik) wird im zweijährigen Rhythmus seit 2011 durchgeführt. Die Veranstaltung findet unter dem Dach der Gesellschaft für Maritime Technik (GMT) statt. Hauptorganisator ist das Fraunhofer IOSB unter Einbeziehung weiterer Partner aus Industrie und Forschung.

Die letzte Konferenz fand im Januar 2017 in Potsdam statt. Schwerpunkt dieser MAROS Konferenz waren die Wertschöpfungsketten. Als Ergebnis wurde die „Potsdamer Erklärung“ verabschiedet. Darin haben verschiedene Akteure ihr Engagement bekräftigt, eine engere Kooperation anzustreben. Es wurden mehrere Themen identifiziert, die für die Industrie- und Forschungspartner von großer Bedeutung sind. Dazu zählen

  • ein offener Geräteträger –ROV/AUV mit offenen Schnittstellen und Platz für Sensorentwickler zur Erprobung neuer Technik und
  • die Definition eines Standards für ein Sensorinterface –offene Schnittstelle.

Das zeigt deutlich: Das Thema „Vernetzung“ ist für die Akteure in der Meerestechnik von besonderer Wichtigkeit.

Deshalb wird die Konferenz MAROS 2019 die „Vernetzung“ in den Mittelpunkt stellen. Der erste Tag ist dem Erfahrungsaustausch zu interessanten Märkten und technischen Highlights sowie Informationen aus Politik und Verbänden gewidmet. Am zweiten Tag werden in Workshops konkrete Aspekte der Vernetzung bearbeitet. In dem Workshop „Virtuelle Fabrik“ wird eine Schweizer Erfolgsgeschichte vorgestellt. Seit 20 Jahren arbeiten mehrere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen in einer virtuellen Fabrik sehr erfolgreich zusammen, um so Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die ein einzelnes Unternehmen allein nicht in den Markt bringen könnte. Alle Teilnehmer der MAROS Konferenz sind in dem Workshop aufgerufen, dieses Konzept mit den Erfahrungsträgern aus der Schweiz zu diskutieren und sich aktiv dazu auszutauschen, ob das ein Modell für die deutschen Unternehmen der Meerestechnik ist, größere Marktanteile als bisher zu erreichen.

Der zweite Workshop „Offener Geräteträger und Standardisierung“ beschäftigt sich mit der Standardisierung und Normung als eine Komponente, die Vernetzung und Zusammenarbeit auf technischer Ebene erheblich unterstützt. Am konkreten Beispiel des auf der MAROS 2017 identifizierten Thema „Offener Geräteträger“ sollen Anforderungen an das System und die erforderlichen mechanischen, elektrischen und informationstechnischen Schnittstellen diskutiert werden und mögliche Normungsaktivitäten vorbereitet werden.

 

Anmeldung bis 11. Januar 2019

Die Teilnehmergebühren beinhalten die beiden Mittagsimbisse, die Getränke und Snacks während der Konferenz sowie das Abendessen inkl. Getränke.

  • Teilnehmergebühr 260 €
  • Teilnehmergebühr für GMT-Mitglieder 180 €
  • Teilnehmergebühr für Mitglieder der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE: 220,- € 

Es ist eine begleitende Ausstellung im Atrium des Fraunhofer Forums geplant. Dort finden auch die Pausenversorgung und die Abendveranstaltung statt. Eine Präsentationsecke mit Stehtisch und Platz für ein Rollup können für 300 € (GMT Mitglieder 200 €) gemietet werden. Größere Ausstellungsflächen sind ebenfalls möglich. Bei Interesse bitte direkt an die Organisatoren wenden.

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