Maritime Robotik und Sensorik MAROS, Event in Potsdam, 12. und 13. Januar 2017

Die Initiatoren der MAROS-Konferenzen verfolgen das Ziel, die Präsenz, Wahrnehmung und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Meerestechnik auf nationalen und internationalen Märkten zu erhöhen.

Mit rund 80 Gästen aus der maritimen Wirtschaft konnte unter Federführung des Fraunhofer IOSB, Institutsteil Angewandte Systemtechnik Ilmenau, wieder eine erfolgreiche „MAROS - Maritime Robotik und Sensorik“ – Konferenz am 12. & 13.01.2017 in Potsdam durchgeführt werden. Die MAROS 2017 knüpfte an die vorangegangene Konferenz im Januar 2015 in Rostock an. 

Auf der Konferenz MAROS 2017 wurden die Ergebnisse der fünf vom BMWi initiierten Arbeitsgruppen für das Forschungsprogramm "2018 – 2022 Maritime Technologien"

  • Schiffstechnik,
  • Produktion maritimer Systeme,
  • Schifffahrt,
  • Meerestechnik sowie
  • Echtzeitdienste und Maritime Sicherheit

vorgestellt. Die Querschnittstechnologien maritime Robotik – insbesondere autonome Systeme – und Sensoren sind für alle Arbeitsgruppen von Bedeutung.

Sie sind Ausgangspunkt für einen Prozess zur Entwicklung von Ideen für neue Wertschöpfungsketten für deutsche Unternehmen im Bereich der maritimen Robotik und Sensorik sein. Ziel ist es, auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zum internationalen Markt zu ermöglichen.

Diese Wertschöpfungsketten können ebenfalls interessant sein für Unternehmen, die bisher nicht im maritimen Bereich tätig waren. Deshalb wurden zur Konferenz MAROS 2017 ebenso Unternehmen eingeladen, die bisher nicht oder nur indirekt im maritimen Umfeld aktiv waren, die über verschiedene Industrie- und Branchenverbände angesprochen wurden. Gleichzeitig können sich durch diese Einbindung neue Geschäftsideen für bereits im Markt etablierte Firmen ergeben.

Ein viel beachtetes Highlight war unter anderem auch der Vortrag von Karl Kenny, CEO der kanadischen Firma Kraken Sonar. Pausenzeiten und die Abendveranstaltung wurden für intensive Kooperationsgespräche genutzt. 

Der 2. Konferenztag mündete in der so genannten Potsdamer Erklärung, in der die deutschen Branchenvertreter eine engere Kooperation im Bereich maritimer Technologien vereinbarten. Die Erklärung ist das Ergebnis der Workshops, die als Ausgangspunkt für einen Prozess zur Entwicklung von Ideen für neue Wertschöpfungsketten für deutsche Unternehmen im Bereich der maritimen Robotik und Sensorik dienen. 

Weiterhin kündigte das Bundeswirtschaftsministerium auf der MAROS für Ende Januar 2017 ein neues Förderprogramm zur Wasserstoffproduktion an Offshore-Windkraftanlagen an.

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